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Werkstattgespräch Wasserdesinfektion mit Chlorgas

Am Samstag, dem 14. Oktober 2017, fanden sich im I95, dem Heidebad in Iserlohn, Vertreter aus acht Bädern des Netzwerks zusammen, um etwas über die Wasserdesinfektion mit Chlorgas zu lernen.
Die Veranstaltung war sehr Informativ und sowohl die Zuhörer aus den Bädern als auch die Vertreter der Firma Ledos (Wartung und Reparatur von Chlorgasanlagen) und der Firma Wallace & Tiernan (Herstellung von Chlorgasanlagen) waren nach dem Vormittag sehr zufrieden.
Sowohl die technischen Einzelheiten konnten uns vermittelt werden, als auch die wichtigsten gesetzlichen und untergesetzlichen Bestimmungen im Umgang mit der Badewasserdesinfektion mit Chlorgas.

Wir haben einen Ausschnitt aus dem Originalvortrag hergestellt und als eigene Datei (Auswahl) unten angehängt. Deshalb entspricht die Foliennummerierung in der kleineren Datei nicht der Seitenzahl der Originalarbeit.

Interessant ist die Folie 3 (Seite 7) in der Auswahl:
Man erkennt, dass die Dissoziation der unterchlorigen Säure sehr wenig von der Temperatur abhängt, sondern sehr stark vom pH-Wert des Wassers. Je niedriger der pH-Wert umso mehr unterchlorige Säure liegt in wirksamer Form vor. Schon im üblichen Bereich von Badewasser (pH 6,5 bis 7,5) liegen nur ca. 60 bis 80% des eingebrachten Chlors wirksam vor.
Das Problem ist jetzt, dass andererseits die Flockung nur bei höheren pH-Werten gut funktioniert. Wir gehen also beim Schwimmbadwasser immer einen Kompromiss ein zwischen guter Chlorung und guter Flockung.

Zu den Folien 7 und 8 (Seiten 13 und 14):
Chlorgas ist schwerer als Luft, sinkt also ab. Bei 20° C beträgt der Dampfdruck (Druck auch in der Gasflasche) etwa 7 bar. Bei steigenden Temperaturen nimmt der Druck erheblich zu.

Hier der Vortrag der Firma Wallace & Tiernan